Treffen der Resonanzgruppe – Wirkungsannahmen im weltwärts-Programm

Nach einem überaus erfolgreichen Konsultationsprozess, bei dem die PFIF insgesamt 18 inhaltliche Rückmeldungen erhalten hatte, konnte die Folgesitzung der Resonanzgruppe, bei welcher über die Begriffsverständnisse und Wirkungsannahmen entschieden werden sollten, endlich starten! Zuvor wurden in mühevoller Arbeit alle Rückmeldungen in unsere Position eingearbeitet und letzte Absprachen einen Abend vorher getroffen.

Nach einer kurzen Einführung wurden schnell Unterschiede, besonders hinsichtlich des Begriffsverständnisses von Entwicklungspolitik im weltwärts Kontext deutlich. Ein für die PFIF essentieller Bestandteil, der Hinweis auf bestehende Ungleichgewichte konnte jedoch in der Diskussion mit dem Bundesministerium, Engagement Global und den Interessenverbünden berücksichtigt werden. So konnten wir uns auf eine für alle zufriedenstellende Formulierung einigen. Unter konstruktiver Mitarbeit aller Beteiligten wurde Dank der großartigen Vorarbeit der weltwärts-Koordinierungsstelle schnell ein gemeinsames Verständnis für die Begriffe „Non-formales Lernen“ sowie „Globales Lernen“ entwickelt. Unserer Ansicht nach ist dies ein essentieller Bestandteil für ein Verständnis des weltwärts-Programms als Lerndienst zwischen dem Globalen Norden und Süden. Im Folgenden wurden etwaige Formulierungsvorschläge der Wirkungsannahmen debattiert, wobei wir hier Stolz sagen können, dass auch Vorschläge der Freiwilligen-Seite unter Drängen der PFIF berücksichtigt werden konnten. Und sich die Wirkungsannahmen somit nicht exklusiv auf die (ehemaligen) Freiwilligen, sondern auch auf alle weiteren am Programm beteiligten AkteurInnen beziehen werden.

Schlussendlich konnte die PFIF also sehr positiv auf die wichtige Weichenstellung im weltwärts-Programm, mit der Erstellung von Annahmen, anhand dessen das Programm in Zukunft gemessen werden soll, blicken. Der Prozess sieht nun im Weiteren die Erstellung eines Wirkungsgefüges vor, bei welchem weiterhin alle AkteurInnen eingebunden werden und auch die Partner in den Einsatzländern vertieft konsultiert werden. Bei Fragen, einfach unter vincent.gstettenbauder@freiwilligenvertretung.demelden!

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