Ein Buch, junge AutorInnen, bunte Diskussionen – und PFIF mitten drin.

Am 01. Dezember lud das Baumhausprojekt nach Eckernförde ein, um im Rahmen einer Diskussionswerksatt die Veröffentlichung eines Buches, geschrieben von ehemaligen Freiwilligen, zu feiern. Gemäß dem Titel „Zwischen verstehen und Missverstehen“ berichten die AutorInnen über Erfahrungen, Erkenntnisse aber auch über noch offene Fragen oder Missverständnisse, die sie aus ihrem Freiwilligendienst mit nach Deutschland bringen. Im Vordergrund steht dabei das Lernen. Lernen über zuvor unbekannte Perspektiven, Lernen von Sprachen und Gebräuchen, Lernen darüber, was eigene Erzählungen senden und wie sie von Familie, Freunden verstanden werden. Aber auch zu lernen, ein Buch zu schreiben.

Um diesen zentralen Aspekt des Buches auch in die Veröffentlichungsfeier miteinzubinden, organisierte das Baumhaus-Team Workshops, die die Anwesenden vor der Lesung auf das Themenfeld einstimmen sollten.

Auch PFIF beteiligte sich mit einem Workshop zum Thema: Entwicklungspolitische Profile der Akteure des weltwärts-Programms. Dabei wurden unterschiedlichen Auffassungen von Entwicklung und daraus resultierenden Handlungsmaßnahmen für die an weltwärtsbeteiligten Akteure gegenübergestellt. Ziel war, gemeinsam zu erfassen, was für einen Einfluss die verschieden Perspektiven auf das Programm haben  und aktiv über das zukünftige Selbstverständnis zu diskutieren. Die Anwesenden waren eine bunt gemischte Gruppe von Eltern, FreundInnen der AutorInnen und Chinesischen AustauschschülerInnen. Diese Diversität ermöglichte es, unterschiedliche Positionen zum Entwicklungsbegriff, unabhängig vom vorhandenen Vorwissen, zu erläutern und  gemeinsam neuen Perspektiven zu entdecken.

Nach der Lesung einiger Texte klang der Abend gemütlich mit einigen weiterführenden Unterhaltungen zu Gehörtem der Workshops und Erzählungen der AutorInnen aus. Schließlich gingen die Anwesenden mit neuen Impulsen und einem Buch unter dem Arm nach Hause.

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